Urbäuerliche Steinsetzungen

nach einem Vortrag von Erich Neumann, gehalten in Horn/Externsteine am 22. Mai 1993

 

Zu den Besonderheiten des frühen Bauerntums zählen die kaum beachteten, schlichten, erdverbundenen Acker- und Grenzsteine, auch Ur-Steine genannt, die mancherorts Jahrtausende überdauerten. Wie so vieles aus vorgeschichtlicher Zeit, ging auch der Sinn und die Bedeutung dieser altersgrauen Steine bzw. Steinsetzungen verloren.

Viele dieser Ur-Steine wurden ein Opfer der nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre, rasant betriebenen Flurbereinigung.

Unersetzliches Kulturgut muß weiterhin den landwirtschaftlichen Rationalisierungsmaßnahmen, Straßen- und Wegebau für immer weichen.

Siedlungen und Industrieviertel fressen sich täglich weiter und tiefer in uraltes Kulturland hinein. Im Zeichen des Forschritts hat nunmehr eine Flut der Vernichtung auch die stillsten Winkel unserer Heimaterde erreicht.

Angesichts dieser Situation möchte ich hier im folgenden, so quasi fünf Minuten vor Zwölf, über die vergessenen und verkannten urbäuerlichen Steinsetzungen, Sitten und Bräuche berichten.

Hinter der Unscheinbarkeit der ur-bäuerlichen Steinsetzungen verbirgt sich eine Fülle interessanter Hinweise, die uns erlauben, die jüngere Steinzeit und die anschließenden Epochen mit anderen Augen zu sehen als bisher. Sie gewähren Einblicke in wichtige Stationen der Menschheitsgeschichte, insbesondere den Übergang vom Jäger und Sammler zur Landwirtschaft und Viehzucht vor 5000 bis 6000 Jahren.

 

In diesem für die Menschen so bedeutungsvollen Zeitabschnitt sah man in der Ur-Mutter immer mehr die Göttin des Bodens und der Fruchtbarkeit. 

Aus dieser innigen Verbindung zwischen Mensch und Gottheit entwickelten sich im Laufe der Zeit viele Begriffe und Bezeichnungen, Worte und Namen des bäuerlichen Lebens, die natürlich im Nächstliegenden, dem Ackerbau und allem , was damit im Zusammenhang stand, ihren größten Niederschlag fanden. In unserem Lebensraum trug die Erdmutter drei unterschiedliche Namen: AKKA, ECCE und Marka.

Hinter der Dreiheit des Erdmutter-Names verbirgt sich ein durchdachtes, geordnetes frühbäuerliches Gesellschaftssystem, das viele Jahrhunderte lang das Leben der damaligen Menschen formte und bestimmte. Diese frühbäuerliche Gesellschaftsform gibt es nicht mehr.

Trotzdem haben sich bis in die Gegenwart hinein Reste dieser Gesellschaftsform in ländlichen Sitten, Bräuchen und Traditionen, besonders aber in den urbäuerlichen Steinsetzungen erhalten. Diese altehrwürdigen Steine sind so etwas wie ein "Fahrstuhl"in die Vergangenheit, zugleich aber auch der Schlüssel zu den Strukturen der vor- und frühgeschichtlichen, bäuerlichen Gesellschaftsformen in Alt-Europa, speziell im deutschsprachigen Lebensraum.

Das Auszeichnen, Markieren von Äckern der Bauern, der Sippen, Bur-Eggen, Gaue und Stammesgrenzen mit Steinen war schon damals ein fester Begriff, eine ordnende Einrichtung zu den Steinsetzungen wird verständlich, wenn man bedenkt, daß die vom Menschen aufgeteilte Erde, nach ihrer damaligen Auffassung, immer noch heiliger Boden der Erdmutter war.

Der Urbauer sah sich infolgedessen nur als Nutznießer und Sachverwalter der göttlichen Erde.

Dementsprechend ging sein Bestreben dahin, die Gunst und Gnade der göttlichen Mutter Erde durch ehrfurchtsvolle Verehrung zu erhalten und zu mehren. Aus dieser tiefen religiösen, aber auch zweckmäßigen Einstellung heraus lag nichts näher, als die Acker- und Grenzsteine mit den Namen der "Großen Mutter" zu benennen.

So gab es den "Akka" (=Acker-Stein), den "Marka" (-Mark-Stein), und den "Ecce" (=Egg=Eck-Stein).

Durch diese und viele andere Erkenntnisse angeregt, fand ich im ostwestfälischen Raum, besonders aber im Lipperland, zahlreiche auf diesen Brauch fußende Steinsetzungen verschiedenster Art und Formgebung. Durch vergleichende Untersuchungen aller entdeckten Steine entstand nach und nach ein wohldurchdachtes System, in dem sich die Steine in 5 Hauptgruppen ein ordnen lassen:

 

Fortsetzung folgt.....  :-)

 

Bilder aus dem Büchlein " Mutter Erde" von Erich Neumann

Das Bauerntum

begann mit der Rodung des Waldes, die Anbauflächen wurden immer größer. Es begann die Züchtung und Zähmung der (Haus)tiere, die zur Bodenbearbeitung als Zugtiere eingesetzt wurden.

Dieses Bauerntum hat sich bis heute total verändert. Es gibt keine rechten Bauern mehr, außer die Bio-Bauern.

Die übrigen landwirtschaftlichen Betriebe könnte man als Industriebetriebe bezeichnen.

Vor gut 100 Jahren gab es noch keinen Kunstdünger, keine chemischen Spritzmittel.

Diese so angebauten Lebensmittel waren noch einigermaßen sauber.

Die größte Werminderung begann, als die Wildpflanzen, die Schöpferpflanzen, umgezüchtet wurden.

Und bis heute haben sie immer weitere Veränderungen erfahren.

Einige Gemüsepflanzen, die nicht so stark verändert wurden, sind der Feldsalat, Grünkohl, Rosenkohl, Steckrübe, Brokkoli, Mangold, Topinambur, Schwarzwurzeln, Zuckerwurzeln und Sellerie. Durch die Umzüchtung kann die Heilwirkung der Schöpferpflanzen nicht weitergegeben werden. Somit sind die umgezüchteten Pflanzen keine Heipflanzen mehr

 

Ein Beispiel, die Umzüchtung von Dinkel: Um die Entspelzung zu sparen, wurde dem Weizen ein Nacktkorn heraus gezüchtet. Heute gibt es Dinkelsorten, die zum Teil unter dem Namen "Dinkel" nicht mehr vollwertiger Dinkel sind.

Heutiger Weizen, ohne Schutzhülle, ist unserer Umwelt schutzlos ausgeliefert.

 

Von der Natur, vom Schöpfer, ist das Samenkorn zur Fortpflanzung bestimmt und nicht zur Nahrung.

Wenn es keimt, beginnt das Samenkorn zu leben, dann hat sich der Nährwert bedeutend vermehrt und es entstehen durch den Lebensbeginn einige Lebensstoffe, die vorher im Korn nicht vorhanden waren.

 

Der Schöpfer hat zuerst die Geistwesen der Pflanzen erschaffen, die sich dann bei günstigen Bedingungen nach und nach materialisierten. 

Auch ausgestorbene Pflanzen können sich bei äußerst günstigen Bedingungen heute wieder materialisieren.

In unserem Universum sind noch alle Pflanzengeister vorhanden.

Auch wir können mit den Pflanzengeistern Verbindungen aufnehmen, und so zu neuer Pflanzenansiedlung beitragen.

Es geht nur feinstofflich, von Geist zu Geist...  *Hugo Grote

Die Pflanzen

von Hugo und Irmgard Grote

 

"Jede Pflanze ist ein Lebewesen und jedes Lebewesen hat einen Körper, einen Geist und eine Seele"

 

Ein Erlebnis mit einer Pflanze

Meine Schwester half mir die Fenster zu putzen. Als nun alles sauber war, sollten die Topfpflanzen wieder auf die Fensterbank gestellt werden.

Darunter war ein Philodendron, der nur 2 Blätter hatte. Meine Schwester nahm ihn und ging mit ihm aus dem Raum. Ich rief ihr nach:

"Wo willst du damit hin?" Ihre Antwort: "Wegschmeißen!"

Ich nahm ihr schnell und energisch den Topf aus der Hand und sagte:  " Bei mir wird nichts weggeschmissen, was noch lebt."

Ich stellte den Topf an genau den Platz, wo er zuvor gestanden hatte. Ganz auffällig:

Nach drei Tagen zeigten sich mehrere neue Sprossen und nach zwei Monaten war dieser Philodendron - ohne Düngung - gesund und kräftig anzuschauen, nachdem er zuvor sieben Monate lang nur die zwei Blätter hatte.

Die auffällige Veränderung habe ich als Dankbarkeit und Freude am Leben der Pflanze empfunden. Es war ein überaus freudiges, erkenntnisreiches Erlebnis für mich.         

 

Fortsetzung folgt...

 

Die Erde ist unsere Mutter

Lehre von Jesus aus der Essener Bibel

 

 

Die Erde ist unsere Mutter

 

"Eure Mutter ist in euch und ihr seid in ihr.

 

Sie gebar euch, sie schenkte euch das Leben. Sie gab euch euren Leib, und zu ihr wird er eines Tages wieder zurückkehren. Selig seid ihr, wenn ihr sie und ihr Reich erkennen lernt, wenn ihr eurer Mutter Engel empfangt und ihre Gesetzt erfüllt. Wahrlich, ich sage euch, wer diese Dinge tut, wird niemals krank werden. Denn die Macht unserer Mutter steht über allem. Und sie zerstört Satan und sein Reich regiert über alle eure Leiber und über alles, was da lebt.

 

Das Blut, das in uns rinnt, ist geboren aus dem Blute unserer Erdenmutter. Ihr Blut fällt aus den Wolken, springt aus dem Schosse der Erde, singt in den Bächen der Berge, strömt weit in den Flüssen der Ebenen, schläft in den Seen, tobt gewaltig in den Stürmen der Meere. Die Luft, die wir atmen, kommt aus dem Atem unserer Erdenmutter. Ihr Atem ist das Blau in den Höhen der Himmel, er rauscht um die Gipfel der Berge, raunt in den Blättern des Waldes, wogt über die Kornfelder, schlummert in tiefen Tälern, sengt heiß in der Wüste. Die Härte unserer Knochen ist geboren aus den Knochen unserer Erdenmutter, aus Felsen und Steinen. Nackt stehen sie gegen den Himmel auf den Gipfeln der Berge, wie Riesen schlafen sie an den Bergeshängen, wie Götzenbilder sind sie in die Wüste gesetzt und ruhen verborgen in den Tiefen der Erde. Die Zartheit unseres Fleisches ist geboren aus dem Fleische unserer Erdenmutter. Ihr Fleisch wächst gelb und rot in den Früchten der Bäume und ernährt uns aus den Furchen der Felder. Unsere Eingeweide sind geboren aus den Eingeweiden unserer Erdenmutter und liegen verborgen vor unseren Augen, wie die unsichtbaren Tiefen der Erde. Das Licht unserer Augen, das Gehör unserer Ohren, beide sind geboren aus den Farben und Klängen unserer Erdenmutter, die uns überall umgeben, wie die Wellen des Meeres einen Fisch, wie die wirbelnde Luft einen Vogel.

 

Wahrlich, ich sage euch, der Mensch ist das Kind der Erdenmutter, und von ihr bekam er seinen gesamten Leib, gleich wie der Leib des Kindleins aus dem Leibe seiner Mutter geboren wird. Wahrlich, ich sage euch, ihr seid eins mit der Erdenmutter, sie ist in euch, und ihr seid in ihr. Aus ihr seid ihr geboren, in ihr lebt ihr und zu ihr werdet ihr wieder zurückkehren. Haltet euch daher an ihre Gesetze, denn niemand kann lange leben, noch glücklich werden, es denn, er ehre seine Mutter und befolge ihre Gebote. Denn ihr Atem ist euer Atem, ihr Blut euer Blut, ihr Knochenbau euer Knochenbau, ihr Fleisch euer Fleisch, ihre Eingeweide eure Eingeweide, ihre Augen und ihre Ohren sind eure Augen und eure Ohren.

 

Wahrlich ich sage euch, solltet ich auch nur eines all dieser Gesetze nicht halten, solltet ihr auch nur einem von all diesen Gliedern eures Leibes ein Leid zufügen, so bleibt ihr euren qualvollen Krankheiten ausgeliefert, und da wird Heulen und Zähneklappern sein. Ich sage euch, so ihr den Gesetzen eurer Mutter nicht folgt, könnt ihr in keiner Art dem Tode entrinnen. Doch wer sich an die Gesetze seiner Mutter schmiegt, an den schmiegt sich auch seine Mutter. Sie wird alle seine Leiden heilen, und er wird nie mehr krank werden. Sie gibt ihm ein langes Leben und schützt ihn vor allen Qualen, vor Feuer, vor Wasser, vor dem Biss der Giftschlange. Denn eure Mutter gebar euch, und sie erhält das Leben in euch. Sie hat euch euren Leib gegeben, und sie kann ihn wieder heilen. Denn es gibt keine unheilbaren Krankheiten bei Gott.

 

Selig ist, wer seine Mutter liebt und ruhig an ihrem Busen liegt. Denn eure Mutter liebt euch, selbst dann noch, wenn ihr euch von ihr abgewendet habt. Um wie viel mehr wird sie euch lieben, wenn ihr euch ihr wieder zuwendet! Wahrlich, ich sage euch, sehr groß ist ihre Liebe, grösser als die höchsten Berge, tiefer als die tiefsten Meere. Und wer seine Mutter liebt, den wird sie nie verlassen. Wie ein Henne ihre Kücklein beschützt, wie die Löwin ihre Jungen, wie die Mutter ihr neugeborenes Kindlein, so beschützt die Erdenmutter das Menschenkind vor allen Gefahren und Übeln. Denn wahrlich, ich sage euch, unzählige Übel und Gefahren lauern auf die Menscheninder."